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Eine Sommernacht-Love-Story - Das ist die Handlung des Herrenhäuser Shakespear-Musicals - in Bildern.

Eine Sommernacht-Love-Story - Neue Presse - 10. August 2010

Der "Sommernachtstraum" ist eines der wohl meist gespielten Theaterstücke im deutschesprachigen Bereich. Als Musical haben es Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig 2003 zum ersten mal in den Heerenhäuser Gärten uraufgeführt, wo es danach bis 2006 durchaus erfolgreich lief. weiter lesen

Buntes Spektakel in herrlicher Kulisse - DaCapo

Träumen in den Farben des Nachtlichts (HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG)
Das Erfolgsmusical „Ein Sommernachtstraum“ kommt wieder zurück ins Gartentheater – als komplett neue Inszenierung. Schon vier Wochen vor der Premiere am 30. Juli gibt es die ersten Voraufführungen. weiter lesen

Der feuerrote Strubbelkopf war gestern. Der Puck des Jahres 2010 trägt bald eine nicht weniger markante, silberblaue Haarpracht in Herrenhausen zur Schau. Wenn das Erfolgsmusical „Ein Sommernachtstraum“ von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig frei nach Shakespeare jetzt nach drei Jahren Pause vom 1. Juli an wieder auf die Bühne des Gartentheaters kommt, wird aber nicht nur der schrille Kobold im Zauberwald völlig anders aussehen als zuletzt.

Auch seine Kollegen im Elfenreich, die Liebespaare und die Handwerker, Herzog Theseus und seine Hippolyta kommen in neuen KostĂĽmen daher und agieren in einem neuen BĂĽhnenbild.



(Hannoversche Allgemeine Zeitung vom Mittwoch, 16. Juni 2010 · NR. 137)

(Shakespeare-Plakat)

Parforce-Ritt durch die Musicalwelt von Jürgen Heiman und Heiner Schärfer
Die Musical-Stars sind wieder unterwegs – live, versteht sich. Bereits im fünften Jahr in Folge schickt der Steinfurter Ullrich Fritzsch exponierte Vertreter des Genres durch die Lande, und das mit Erfolg. Der kommt nicht von ungefähr im Gegensatz weiter lesen

Die Musical-Stars sind wieder unterwegs – live, versteht sich. Bereits im fünften Jahr in Folge schickt der Steinfurter Ullrich Fritzsch exponierte Vertreter des Genres durch die Lande, und das mit Erfolg.

Der kommt nicht von ungefähr im Gegensatz zu namensähnlichen oder ähnlich konzipierten Tour-Produktionen braucht sich das Publikum hier nicht verschaukelt zu fühlen.

Weder sind die Künstler zweite Wahl noch kommt die Musik mehr schlecht als recht vom Band. Die Show ist durchdacht und ausgefeilt. Was will man mehr, wenn die Besucher nach knapp drei Stunden den Saal verlassen, einen schönen Abend verlebt zu haben.

Dann ist das Klassenziel erreicht – und auf beiden Seiten herrscht Genugtuung.

Nicht von ungefähr wirbt die Firma Star-Music-Entertament im Veranstaltungstitel mit dem Zusatz „Das Original“. Es gilt sich schon rein Optisch von den, leider viel zu vielen und meist peinlichen und mit heißer Nadel gestrickten, Plagiaten abzugrenzen, deren Produzenten grade noch mit letzter Anstrengung auf den davonbrausenden Musical-Zug aufgesprungen sind, und das in den Durchsichtigen Bemühen, mit geringstem Aufwand noch etwas Rahm abzuschöpfen. Das Resultat ist oft dürftig und ärgerlich.

Spannend und kurzweilig ohne Kulissenschnickschnack

Davon kann bei der aktuellen Herbst Tour von „Musical-Stars live“ nicht die Rede sein. Damit haben Fritzsch und seine Mitstreiter ein rundum gelungenes und viele Überraschungen beinhaltendes Wohlfühl-Paket geschnürt.

Einsteiger kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie ausgebuffte Musical-Gänger, zumal die Tarife nur ein Bruchteil dessen betragen, was für die aufwändigen Hochglanz-Produktionen in den etablierten Musen Tempeln an der Kasse zu berappe ist. Dafür bekommt man eine geballte Ladung an ausgereiftem Entertainment serviert, die kaum ausgereifter sein könnte.

Kein Kulissen-Schnickschnack, kein doppelter Boden. Der Schwerpunkt liegt eindeutig und ausschließlich auf dem Vortrag, wobei dieser von einem stimmigen Lichtdesign untermalt wird. Und im Hintergrund ein unaufdringlich aber mit viel Drive und Elan aufspielenden, neuköpfiges Orchester von Dirk Jecht das hörbar in der deutschen Bundesliga mitmischt.

Eine exquisite kleine Cast

FĂĽr die aktuelle Gastspielreise haben die Verantwortlichen eine exquisite Cast zusammen getrommelt.

Spitzenleute, die ihr Handwerk verstehen und das Publikum mitreißen: Martin Berger , Adrian Becker, Anke Fiedler, Maike Switzer und, je nachdem, wie die Termine liegen, Sanni Luis. Und gibt’s bei den einen oder anderen Unterscheidungen, stehen Felix Martin, Sascha Krebs, Cornelia Drese und Steffen Friedrich in der Bereitschaft.

Das eröffnet, ob der unterschiedlich Charaktere, nicht nur interessante Konstellationen, sondern garantiert hohe Qualität.

Es sind die Metropolen und Musical Hauptstädte, in denen die stimm- und soundgewaltige Karawane Halt macht. Das Publikum in der viel geschmähten Provinz, auf dem flachen Land scheint empfänglicher und dankbarer für derlei.

Und es ist auch nicht das typische Musical Publikum, so es ein solche ĂĽberhaupt gibt, das die Reihen fĂĽllt. Andererseits wer hier nicht auf den Geschmack kommt ist selbst schuld. Dem ist irgendwie auch nicht zu helfen.

Facettenreich und schillernd

Die Live-Show offenbart die ganze facettentenreiche und stilistische Bandbreite des Genres und fĂĽhrt vor Augen, wie faszinierend und abwechslungsreich Musical sein kann.

Bei unseren Besuch in Geldern erwartete uns und die Besucher eine prall gestopfte (Wunder-)TĂĽte unsterblicher Melodien und Hits aus der schillernd bunten Welt der Musik-Theaters und des Show-Business. Was war ein Parforce-Ritt.

39 Titel aus 15 bedeutenden Produktionen, von „A“ wie „Aida“ bis „T“ wie „Tanz der Vampire“ und obendrein ein Elvis Medley vermittelten einen Gesamteindruck von der Vielfalt der Szene. Ob Elisabeth, Mama Mia, Chicago, Cabaret, Grease, Phantom, Narrenkäfig, Sunset Boulevard, Hair oder Rocky Horror Show, da müsste für jeden etwas dabei gewesen sein.

War es auch, daher geriet die sterile Atmosphäre der Halle im Nu in Vergessenheit. Auch wenn an diesem Abend nur vier Interpreten am Start waren, Martin Berger, Adrian Becker, Anke Fiedler und Maike Switzer ersetzen spielen ein komplettes Großensemble, Und sie taten das locker, mit viel Enthusiasmus, Witz und Spielfreude.

Es war offensichtlich, dass ihnen das Ganze ebensoviel Spaß machte wie ihrem Publikum. Nichts wirkte aufgesetzt oder gar heruntergespult. Es blieb viel Raum für Spontaneität.

Komödiant und Charmebolzen

Nun gehören B.B (Berger/Berger) ja quasi schon zum Stamm der reisenden Musical-Stars.

Die Künstler zählen seit Jahren zu den konstanten und verlässlichen Größen in der Musical-Landschaft, gelten als Sympathieträger ihres Standes und haben sich ihre Meriten in vielen Inszenierungen verdient.

Dem einen haftet das Etikett des gut gelaunten Komödianten an, der andere gilt als vorlauter, frecher Charmbolzen. Beiden gemein sind ausgeprägte, wohltönenden Stimmen und eine chamäleonartige Wandelbarkeit.

Letztere lässt sich aber nur in einer Gala wie dieser ausreizen, und diese Möglichkeit nutzen sie mit Gesang, Tanz und Mimik weidlich. Martin Bergers Krolock-„Gier“ und „Kitsch“ (Elisabeth) sowie Adrian Beckers „Sweet Transvestite“ und das Elvis-Medley gerieten zu den solistischen Highlights des Abends. Der rockende Pharao aus seligen „Joseph“-Tagen, Weihnachtsgeist i.R. und Ex-Munkustrap zeichnete übrigens auch für die einfallsreiche Choreografie des Abends verantwortlich.

Warum Meike Switzer, als das Phantom durch Stuttgart geisterte, mit der Rolle der Christine Daaé betraut worden war, dürfte auch dem letzen im Saal klar geworden sein , auch jenen die das Stück nicht gesehen haben, ihr „Denk an mich“ und das Phantom-Duett mit Martin Berger offenbarte einmal mehr ihr außergewöhnliches Vokaltalent. Mit ihrer geschulterten Stimme schreibt sich „sie süßeste Versuchung seit es Blondinen gibt“ (Adrian Becker) mühelos und sicher in höchste Sphären. Auch als „Elisabeth“ hätte sie frühere Wirtstocher aus Transsylvanien im Schwäbischen sich ehrlich eine exzellente Figur gemacht, wie sie mit „Ich gehör’ nur mir“ bewies.

Deutsche Antwort auf Shakira

Ein neues Gesicht im Bunde ist Anke Fiedler.

Mit ihr hat Produzent Ullrich Fritzsch ins Schwarze getroffen. Rock-Röhre und Lady, Vamp, „Grand Dame“ und Goldkehlchen, nicht wenige feiern die Powerfrau bereits als neues deutsches Show-Wunder. Als alternierende „Amneris“ ist die aufstrebende Künstlerin bei „Aida“ in Essen zweifellos unterfordert. Als „Lorraine“ bei der deutschen Erstaufführung von „Dracula“ durfte sie dieses Jahr an der Seite von Ethen Freeman schon mehr von ihrem Potenzial rauslassen. In Tecklenburg wird der musical-ische Wirbelwind in der nächsten Saison bei „Hair“ als „Sheila“ zu erleben sein. Hör- und Seh-Tipps aus der aktuellen Musical-Stars-Tournee: Velma Kellys Parade-Song „All that Jazz“ (Chicago) und, das war Anke Fiedler ihrem Ruf als „Deutsche Antwort auf Shakira“ einfach schuldig „Objection-Tango“.

Die Herbsttour der Musical-Stars gehr in wenigen Tagen zu Ende. Noch zwei Termine, am 18.12 in HĂĽckehoven und an Silvester in Magdeburg, stehen noch aus. Aber keine Bange: Im FrĂĽhjahr 2005 geht es mit Vollgas weiter. Die aktuellen Termine finden sich auf www.star-music-entertaiment.com. Das Geld fĂĽr die Eintrittskarten ist gut investiert.

Aus dem Da Capo Magazin Nr.11 Januar 2005

"Schoko, Pizza, Fans und Katzen"
Interview mit Anke Fiedler von JĂĽrgen Heimann Zwischen Pharao und Gruft: Powerfrau mit Hut-Tick, Talent und Sinn fĂĽr Stil weiter lesen
Schoko, Pizza, Fans und Katzen

Irgendwie, so schien es, kam sie aus dem Nichts und war plötzlich da. Die deutsche Musical Welt horchte auf. Anke Fiedler? Noch bis vor einigen Monaten was der Name dieser Künstlerin eigentlich nur einem kleinen Kreis Eingeweihter bekannt. Aber das hat sich schlagartig geändert. Spätestens seit die gebürtige Magdeburgerin bei „Aida“ in Essen als Alternierende „Amneris“ angeheuert hat und dort seitdem eine überragende Figur macht, ist ihre Popularitätskurve beträchtlich nach oben geklettert. Ein Energiebündel mit jeder Menge Volt auf dem Trafo (und über 50 Hüten im Schrank)

Dabei ist die Powerfrau aus dem Osten nicht erst seit gestern im Geschäft. Sie spielte bei „Falco meets Amadeus“ in Berlin den Kommissar und den Tod, die Liz bei „Chicago“ in München und Basel und mischte bei „Take it easy, Schweik“ in München mit. Als Sekretärin sammelte die quirlige Mezzo-Sopranistin ebenfalls Pluspunkte und zeigte auch auf der Leinwand Talent – an der Seite von Heike Makatsch und Jasmin Tabatabai in dem Film „Gripsholm“. Sie hat Stimme, Ausstrahlung – und sie ist bildhübsch. Das sie Pizza und Schokolade liebt, sieht man der blonden, 170 Zentimeter großen Entertainerin nicht an. Als Musical-Sängerin sagen ihr Insider eine steile Karriere voraus. Aber auch als Rock-Röhre ist Anke eine Klasse für sich und lässt nichts anbrennen. Bei der großen Benefiz- Gala zu Gunsten des Hundertwasser Hauses im Essener Collosseum trat sie erstmals aus dem Schatten der ägyptischen Pharaonentochter und demonstrierte Headbanger-Qualitäten. Und als sie bei der Saison - Eröffnungsgala über die pfingstliche Freilichtbühne Tecklenburgs fegte, hatte sie ihr Publikum für die folgenden Wochen schon in der Tasche.

Schoko, Pizza, Fans und Katzen

Leidenschaft und starke Stimme

An der Seite von Ethan Freeman brillierte die Katzen- und Hundefreundin in dem tschechischen Hit-Musical „Dracula“ als „Lorraine“ und bekam den Bogen von der naiven Landpomeranze zur desillusionierten, dem Alkohol verfallen und am Bluttransfusionsstropf hängenden Süffel-Schnepfe mühelos. Ihr intensives ausdrucksstarkes, leidenschaftliches Spiel und ihre Vokalgewalt rissen das Publikum hin und her. Anke Fiedler scheint für die Bühne geboren. Sie wollte schon als Dreijährige bei Familienfeiern immer etwas aufsagen oder singen. Im Kindergarten agierte sie mit Hingabe in diversen Märchenspielen, schloss sich einer freien Theatercompany an und holte sich ihr berufliches Rüstzeug an der Universität der Künste in Berlin und in einer Tanz- und Schauspielschule in Hannover. In die Musicalsparte rutschte „Anky“, wie sie von ihren Freunden genannt wird, eher zufällig – und blieb dabei. Im beschaulichen „Apfelgarten“ unter der Tecklenburger Bühne stand Anke Da Capo vor einer Show ausgiebig Rede und Antwort und plauderte über ihre Erfahrungen, Eindrücke und Wünsche.

Freilichttheater, so wie in Tecklenburg, ist eine neue Erfahrung für Dich. Was ist dabei im Vergleich zu Aufführungen in herkömmlichen, festen Häusern anders?

Ich bin total überrascht und begeistert von der Spielstätte und von dem Stück. Man ist hier den Elementen, Wind und Wetter ausgesetzt, und die Naturkulisse ist einfach sagenhaft. Das erzeugt eine Stimmung, wie sie in einem festen Haus nie entstehen kann. Gerade bei „Dracula“ kommt dies zur Geltung. Die Premiere werde ich nie vergessen. Begeistert von der Freilicht – Atmosphäre

Da herrschte gerade Vollmond – und dann beispielsweise die Szene „Lorraine in der Gruft“. Das hat mich persönlich unheimlich fasziniert und berührt. Und auch die Atmosphäre ist sehr locker – und extrem familiär.

Bist Du, wenn du als „Lorraine“ auf der Bühne stehst, auch emotional beteiligt, oder ist das eher ein routiniertes Abspulen Deines Parts?

Ich lass mich da total drauf ein. Ich glaube, ich kann nur gut in einer Rolle sein, wenn ich es fühle bzw. mich in diesem Augenblick voll und ganz mit der Person, die ich verkörpere, identifiziere. Und ich hoffe, dass sich das transportiert und die Zuschauer das merken. Wir hatten schon Vorstellungen, da hatte ich zum Schluss einen Kloß im Hals und habe geweint.

Emotionen mĂĽssen RĂĽberkommen

Ich fühle mich in erster Linie als Schauspielerin. Und wenn ich mal ein Krächzen in der Stimme habe oder einen Ton vielleicht nicht richtig kriege, ist es mir egal, solange die Emotion rüberkommt. Das muss dann nicht alles so perfekt wie auf einer Studioaufnahme klingen.

Wie reagieren die Zuschauer? Ist das Publikum hier anders als jenes in einem geschlossenen Theater?

Ja, absolut. Die Besucher zelebrieren das hier richtig. Die kommen schon Stunden vor der Vorstellung, schauen die Proben an und packen die Picknick – Körbe aus. Man merkt, sie freuen sich richtig auf die Show. Und wenn dann über 2000 Menschen hier sitzen und total mitgehen, dann kommt schon eine Menge rüber, das ist Wahnsinn.

Die Saison in Tecklenburg ist in diesem Jahr sehr gut gelaufen. Die Eintrittspreise sind auch relativ sozial. Den anderen groĂźen (und kleineren) BĂĽhnen in diesem Land scheint es da nicht ĂĽberall so gut zu gehen. Die Besucherzahlen brechen z.T. ein. Woran liegt das? Sind die StĂĽcke nicht gut genug oder ist es schlicht zu teuer?

Nee, an der Qualität der Stücke oder der Inszenierungen liegt es wohl nicht.

Schoko, Pizza, Fans und Katzen

Tragische StĂĽcke wohl weniger gefragt

Ich glaube es liegt an der Zeit. Den Leuten geht es (finanziell) ja auch nicht so gut – und der Welt ebenfalls nicht, wie wir jeden Tag in den Nachrichten verfolgen können, in den Theatern werden viele tragische, ernste Stücke gespielt, und das scheinen die Menschen, die genug eigene Sorgen und Probleme haben momentan einfach nicht mehr zu mögen. Vielleicht wollen sie es eher „Mamma-Mia-like“, also locker, flockig, lebensfroh. Shows, mit großem Humorfaktor müssen ja auch nicht schlecht sein. Andererseits lieben die Leute aber auch Stücke wie „Aida“, die alle Zutaten vereinen, von der Romantik über Tragik bis hin zum Humor.

Zwischen Klassik und Hardrock

Apropos Aida: Die Musik von Elton John ist ja nun ein klein wenig anders gestrickt als jene, die du mit deiner eigenen Band, „Uptown Saturday Night“, auf die Bühne bringst. Das geht ja schwerpunktmäßig in Richtung Disco. 70er – Jahre Pop und Funk. Welchen Stil hörst Du eigentlich am liebsten Privat?

Quer durch den Garten. Ich bin da total offen. Ich liebe klassische Musik ebenso wie Jazz, was ich früher auch einmal gesungen habe. Ich stehe auf Funk – Soul, wenn’s richtig kracht.

Du komponierst ja auch und schreibst eigene Songs. Wird das irgendwann einmal in eine CD-Veröffentlichung münden? Wenn ja. Welche Art von Musik haben deine Fans dann zu erwarten?

Vielleicht so ein Hauch von Madonna. Mehr möchte ich dazu aber noch nicht sagen. Und das Ganze ist auch eine Zeitfrage. Ich mache das mit dem Keyboarder meiner Band zusammen. Und suche natürlich auch erst noch einen Produzenten. Die Zeiten für CD-Veröffentlichungen sind ja auch ziemlich schwierig geworden. Wenn schon ein Chris Norman durch die Talkshows (Anm. d. Red. „Comeback-Show“ auf PRO 7) tingeln muss, um irgendwie etwas zu verkaufen….

Halt und Ansporn

Wenn wir mal Deine Engagements vor Essen außen vor lassen, also „Chicago“, „Falco“, usw., spielst du ja seit „Aida“ und „Dracula“ in einer anderen Liga. Deine Popularität ist sprunghaft gestiegen. Was hat sich dadurch in Deinem Leben verändert?

Viel eigentlich nicht. Gut, man ist etwas mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Aber da sind jetzt auch auf einmal die Fans, was ich vorher überhaupt nicht kannte. Anfangs hatte ich auch etwas Angst vor dem Rummel, bin aber positiv überrascht. Da gab und gibt es so viele nette Begegnungen und Gespräche, an der Stagedoor beispielsweise oder auch irgendwo auf der Straße. Ich bin da so ein extrovertierter Typ, der sich festschwatzt. Und dann die vielen lieben Aufmerksamkeiten, lieben Geschenke und Aufmunterungen. Das ist echt süß. So etwas gibt einem auch Halt und ist Ansporn.

Wie gehst du mit Kritik um?

Na ja, man kann schon viel daraus lernen, wenn sie fundiert und sachlich ist.

Sensibler Umgang mit Kritik

Ich bin da schon sensibel und mache mir viele Gedanken drĂĽber ich spiele und singe ja nicht fĂĽr mich selbst, sondern fĂĽr andere, das Publikum. Und da ist Feedback, gleich welcher Art schon sehr wichtig.

Aus der Sicht des Künstlers, was sind die Stärken von Dracula?

An erste Stelle die Musik in ihrer Gesamtheit. Ich habe mich von der ersten Sekunde an in sie verliebt. Die Partitur ist Wahnsinn. Das Stück ist ja durchkomponiert, was für mich ja auch völlig neu war. So etwas habe ich, von „Into the Woods“ einmal abgesehen, noch nie gemacht. Da gibt es keine Dialoge, da muss man alles, was man denkt, fühlt und ausdrücken will, eben singen, ohne dass es operettenmäßig oder künstlich klingt. Das ist eine Herausforderung. Die Story und den Aufbau finde ich absolut spannend, vielschichtig und abwechslungsreich. So, wie die Story bzw. die gesamte Inszenierung letztendlich funktioniert und wie die Charaktere gezeichnet sind und sich entwickeln. Das ist für mich ungemein erlebnisreich.

Gibt es irgendeine Traumrolle auf deiner Wunschliste?

Ja, natürlich. An erster Stelle die „Velma Kelly“ in „Chicago“, und dann natürlich „Evita“, Faszinierend wäre es sicherlich auch, die „Esmeralda“ im „Glöckner von Notre Dame“ zu verkörpern. Und das Größte wäre natürlich „Elisabeth“.

Schoko, Pizza, Fans und Katzen Wo sind die Herausforderungen größer, welche Rollen sind für Dich vielschichtiger, die der „Amneris“ in „Aida“, oder die der „Lorraine“ in „Dracula“?

Vom Gesanglichen her kann, darf und muss man natürlich hier in Tecklenburg mehr zeigen und rauslassen, während die Zeichnung der Persönlichkeit, die Entwicklung des Charakters in all seinem Facettenreichtum bei „Aida“ mehr an schauspielerischem Ausdruck verlangt.

Rollenprofile sind streng vorgegeben und dulden keine Abweichungen. Aber bei Gala-Veranstaltungen kannst Du, wie bei „Divas & Friends“ oder der Pfingst-Show hier in Tecklenburg erlebt haben, richtig Gas geben, was Dir ja sichtlich Spaß macht. Bist Du privat eigentlich auch so ein hyperaktives Energiepaket?

(Lacht) Mal so, mal so. Natürlich versuche ich, auf der Bühne 150 Prozent zu fahren – und das setzt sich dann auch nach Feierabend mitunter so fort. Da kann man nicht einfach einen Schalter umkippen. Aber ich brauche auch Ruhe, ich schlafe viel und ausgiebig. Lese gerne ein gutes Buch oder beschäftige mich mit meiner Katze. Die heißt Luzy und ist immer dabei, auch hier in Tecklenburg. Außerdem liebe ich Natur. Aber Natur Pur sollte es sein. Ich gehe oft spazieren und tanke frische Luft, um die Akkus aufzuladen. Dahingehend kann ich hier ja richtig aus dem Vollen schöpfen.

Bist du Eitel?

Och, ja, etwas schon. Das geht aber nicht so weit, dass ich mich nicht trauen würde ungeschminkt aus dem Haus zu gehen. Aber ich ziehe mich gerne schön an, und man sagt mir einen Hut-Tick nach. Ich habe etwa 50 Hüte zu Hause.

Hast Du eigentlich Vorbilder?

Früher war das Romy Schneider beim Film. Und vom Tanzen und Singen her hat mich als Teenager immer Michael Jackson am meisten beeindruckt. Im Musicalbereich ist es Anna Montanaro, die mich, vor allem in der Rolle der Velma Kelly in „Chicago“, ungemein fasziniert hat. Das ist wirklich eine fantastische Künstlerin.

Zwischen Dir, Tecklenburg und auch dem Publikum scheint das hier Liebe auf den ersten Blick gewesen zu sein. Was würdest Du Dir persönlich für ein Stück in diesem Theater wünschen?

„Into the Woods! Das würde hier wie die Faust aufs Auge passen. Die Naturkulisse, der Teutoburger Wald. Es wäre ein Traum. Die Leute würden das lieben!“ Ich würde mir wünschen, dass irgendwer den Mut hat, das aufzuführen. Ansonsten würde der Glöckner von der Kulisse her passen.

Wer ist / Sind deine Lieblingskomponist(en)?

Sonderheim auf jeden Fall, und Wildhorn.

Schoko, Pizza, Fans und Katzen Was ist mit deinem Bandprojekt? Liegt es ob Deiner Engagements auf Eis?

Ja, ich muss das leider etwas vernachlässigen. Am 4. September haben wir ein großes Konzert in der Schweiz. Da nehme ich mir halt Urlaub, um da mitmachen zu können. Aber wenn die Jungs Auftritte in Berlin haben, schaffe ich das meistens nicht. Franzi meine beste Freundin ist aber auch als Sängerin dabei, und deshalb kann die Show immer weiter gehen.

Wie lange bleibst du und bei Aida als Amneris noch erhalten?

Mein Vertrag läuft noch bis Oktober nächsten Jahres.

Wann kann man Dich das nächste Mal außerhalb des Colosseum-Theaters auf der Bühne sehen?

Am 30. Oktober startet in Frankenthal eine neue Tour von „Musical-Stars live“. Da bin ich mit an Bord, neben so tollen Kollegen wie Martin Berger, Adrian Becker, Sanni Luis und Maike Switzer. Ich freue mich schon jetzt wahnsinnig auf die Tour.

Aus dem Da Capo Magazin Nr.9 Oktober 2004

Draculas Musical - Infusionen fĂĽr stabilen Blutdruck
Ein Wagnis eingegangen, alles gewonnen! Die Freilichtspiele Tecklenburg spielen mit ihrer eigenen Handschrift endgĂĽltig in der Musical - Bundesliga. Das Premierenpublikum feierte mit stĂĽrmischen weiter lesen
Amneris in den Armen von Dracula
Musicaldarstellerin Anke Fiedler steht derzeit auch in Tecklenburg auf der Bühne. Amneris geht fremd. Statt bei "Aida" regelmäßig Radames weiter lesen
Ein ganz besonderer Aida - Besuch
An diesen Nachmittag werden sie noch lange und gern denken: Patienten der Kinderkrebszentren in Essen und Köln haben sich mit ihren Familien weiter lesen
In der Gruft zu Tränen gerührt
Interview mit Musical-Stern Anke Fiedler nach der „Dracula“ - Premiere in Tecklenburg (ON - Interview mit Musical-Stern Anke Fiedler nach der „Dracula“ - Premiere in Tecklenburg Interview der Osnabrücker Nachrichten vom 08.08.2004, geführt von Werner Hülsmann) weiter lesen
Anke Fiedler, Sie haben ja das Tecklenburger Publikum im Sturm erobert und nicht nur Draculas Blutdruck ganz schön durcheinander gewirbelt. War die Rolle der Lorraine für Sie eine Liebe auf den ersten Blick?

Sofort, ich habe mir die DVD der Prager Uraufführung angesehen. Da hat’s gleich gefunkt. Die Rolle hat mich gleich gepackt, die haben das sehr gut gemacht. Auch die Lorraine war sehr gut, älter, ganz anderer Typ. Man will ja auch nicht kopieren. Ich denke, unsere deutsche Erstaufführung in Tecklenburg hat eine markante Handschrift. Rumschrauben wie man will, kann man auch nicht. Das macht ja kein Lizenzgeber mit.

Wandlung vom schüchternen Girl zur alkoholsüchtigen Vampirin – in der Gruft toben Sie gesanglich zwischen balladesker Arie und röhrendem Rock. „hab mich an dich verloren“ wird vom Solo zum hymnischen Fanal mit Ethan Freeman – gleiche Wellenlänge, gleiche Blutgruppe mit dem Dracula-Bariton?

Ein Traum, absolut. Bei der Vorstellung am Sonntag nach der Premiere war ich so emotional, da kamen mir sogar die Tränen. Ich war gerührt, von der Stimmung, vom Chor, von der ganzen Musik. Da gucke ich ihn so an, singe die letzten Zeilen: „Ich bin nur die, die dich erlöst…“ Wahnsinn. Gänsehaut… Und er fängt auch an zu weinen. Wir sind beide auf einer ähnlichen Gefühlsebene, wenn man spielt. Sehr intensiv, hohe Energie, das passt. „Lorraine in der Gruft“ sticht sicher raus, da wird’s rockig. Ich wüte zerstörerisch, ein in sich geschlossener Song, wo man ganz viel reinlegen kann.

Sie spielten u. a. bereits die Liz in „Chicago“, in Essen sind Sie seit einem Jahr als Amneris im Elton-John-Musical „Aida“ zu sehen. Tecklenburg ist Natur pur. Ein ganz besonderes Arbeiten?

Es ist mein erstes Engagement auf einer Freilichtbühne, es geht absolut professionell zu. „Aida“ hat ja auch sehr viel Sprechtext, in „Dracula“ singe ich sozusagen durch. Amneris ist auch eine Traumrolle, „Sinn für Stil“ ein markanter Song. Die Übersetzung kommt ja auch von Michael Kunze… … ein absolutes Gewicht in der deutschen Musical-Szene, der als Gast der Tecklenburger Premiere Sie übrigens in allerhöchsten Tönen lobte….

Ach, das ist ja schön. Der kriegt das alles gut hin – seine Übersetzungen und seine eigenen Librettos sind schon sehr stark. „Aida“ ist eben Elton John, sehr pop-rockig, fast schon Viva - tauglich. Dracula ist da doch schon eher ein klassisches Musical. In Essen wohne ich direkt neben dem Colosseum, sehr praktisch, aber Sommer in der Stadt ist nicht immer der Hit. Der Sommer fing ja eigentlich erst an, als ich nach Tecklenburg kam… Ist ja ein ganz zauberhafter Ort, wie gemalt. Nachts durch den Wald spazieren, den Sonnenuntergang erleben, da stehe ich voll drauf. Das kribbelt.

Aber, hallo! Das klingt ja doch ein bisschen nach Nymphe und kleinem Vampir…

(lachend) Ja. Es war ja auch superhell, der Mond war voll da. Gibt’s da nicht einen Königssee? Irgendwo haben wir gebadet, wunderbar. Zum Shoppen und Essen war ich in Osnabrück, ist ja nur ein Katzensprung.

Sie sind ja ein Multitalent, das auch auf der Kino-Leinwand rüberkommt. Mit Heike Makatsch und Jasmin Tabatai im Film „Gripsholm“ dabei – eine wichtige Erfahrung?

Das war genau das Richtige, irgendwie aber Zufall. Seit Jahren sage ich mir, dann nimm dir mal ‚ ne Agentur… Es war halt immer alles passend da, toi, toi toi! In dem Tall kannte mich der Choreograph und hat mich für diese Varieté-Geschichte mit Jasmin engagiert. So ein paar Studentenfilme damals an der Universität der Künste habe ich gemacht. Das ist schon auch mein Ding.

Anke rockt glamourös! „Uptown Saturday Night“ heißt die eigene Band – hört sich ja ziemlich heiß an…

Ja, wir sind schon seit Jahren in Berlin zusammen. Die Band ist der Hammer. Wir machen 70er-Sound, „Glam-Rock“, viel Abba und so. Aber ich bin durch Aida in Essen sehr eingebunden. Meine beste Freundin, die Franzi, singt auch in der Band. Mal eigene Songs zu schreiben, das reizt mich schon lange. Habe ich auch schon gemacht, aber bisher fehlte einfach die Zeit, das auf den Punkt zu bringen.

Musicals sind ja oft etwas glatt gebürstet. Eine E-Gitarre, die mutig abjagt, eine kristallklar schmachtender Violionensatz – ist der „Rock-Faktor“ bei „Dracula“ okay?

Ja, ich denke schon. Wir haben viel diskutiert, die Musik ist vielseitig. Es liegt ja auch an den Sound-Systemen. Es ist schwierig, Solisten prägnant aus einem opulenten Klangbild raus stechen zu lassen.

Sie sind eine natürliche Schönheit, gut drauf. Trotzdem: Eine gewisse Eitelkeit – gehört die4 zum Job dazu?

Nee. Es gibt natürlich Rollen mit Diva-Faktor, aber sonst muss man pur bleiben, Leidenschaft im Spiel zeigen. Ich habe von klein auf immer Theater gewollt. Privat bin ich ein bunter Vogel, mal hippiemäßig, mal elegant. Ich komme aus dem Osten, da war die Mode etwas trist. Da musste man viel selber machen, fantasievoll sein.

In Magdeburg fing alles an. Gab’s einen besonderen Impuls für die Musical-Karriere?

Ja, es ging ganz früh los. Als Dreijährige, sagt meine Mutter, wollte ich auf Familienfeiern immer was aufsagen oder singen. Im Kindergarten wurde das ja auch sehr gefördert, da haben wir Märchen gespielt. Ich habe gleich bemerkt, dass ich gerne im Mittelpunkt stehe. Modern Jazz, Folklore, viel Tanz. Eigentlich wollte ich zum Schauspiel, im Osten gab’s ja Musicals in dem Sinne nicht. „Chorus Line“ habe ich als Film gesehen, das Feuer war entfacht.

Sie ziehen Ihr Ding strahlend durch – Lampenfieber ein Fremdwort?

Ja, komischerweise. Ich konzentriere mich ganz auf die Rolle. Ich versuche, ganz bei mir zu bleiben.

Tecklenburg ist ja bekannt für künstlerische Seelenwanderungen und Wiedergeburten – „Jesus“ ist jetzt als Gang-Chef unterwegs, „Joseph“ als Lorraines Bruder. Und Anke im nächsten Jahr als Evita, Esmeralda oder „Cats“ - Oberkralle Grizabella?

Evita und Esmeralda könnte ich schon mal abnicken – würde ich gerne mal machen. „Cabaret“ und „Rent“ finde ich ganz toll. „Jekyll & Hyde“ auch. „Into the woods“, das wär’s! Habe ich schon mal gespielt. Das ist der Hammer, passt nach Tecklenburg. Märchen werden durcheinander gewirbelt, der 2. Akt setzt sich über „wenn sie nicht gestorben sind….“hinweg und erzählt superlustig weiter. Rotkäppchen trifft den Prinz von Rapunzel und verliebt sich… Die Musik ist ein Traum!

Liebe, Leidenschaft, große Gefühle – das Musical ist ein Planetarium verwundeter und leuchtender Herzen. Haben Sie im richtigen Leben ihren persönlichen Stern schon entdeckt?

Ich bin noch auf der Suche. Vielleicht war er ja schon da, und ich habe ihn noch nicht entdeckt.

Einstand nach MaĂź fĂĽr Anke Fiedlerh
Der Weg der jungen KĂĽnstlerin fĂĽhrt unaufhaltsam nach oben, und da ist ihr derzeitiger Job als alternierende "Amneris" bei "Aida" in Essen allenfalls eine Zwischensituation weiter lesen
Drei Musical Darsteller im Uni-Klinikum in Essen
Anke hat mit ihren Kollegen Florence Kasumba und Walter Reynolds die Kinder- Krebsstation der Uni-Klinik in Essen besucht weiter lesen

Anke hat mit ihren Kollegen Florence Kasumba und Walter Reynolds die Kinder- Krebsstation der Uni-Klinik in Essen besucht. Die drei Darsteller sangen und bastelten zusammen mit den Kindern. Außerdem wurden Teddybären verschenkt.

DIVAS & FRIENDS singen fĂĽr Hundertwasser Haus
Colosseum Theater Essen unterstützt die Spendenaktion „Aus der Region für die Region“? AIDA-Divas geben am 3. Mai Benefizgala für die McDonald´s Kinderhilfe? Baubeginn ist für Anfang Mai geplant weiter lesen

Colosseum Theater Essen unterstützt die Spendenaktion „Aus der Region für die Region“? AIDA-Divas geben am 3. Mai Benefizgala für die McDonald´s Kinderhilfe? Baubeginn ist für Anfang Mai geplant

Essen, den 28. Februar 2003 – So extravagant wie ein Hundertwasser Kunstwerk, soll am 3. Mai der Galaabend „Divas & Friends“ des Essener AIDA-Ensembles werden. Mit der Benefiz-Gala unterstützt das Colosseum Theater Essen die Spendenaktion „Aus der Region für die Region“, mit der die McDonald´s Kinderhilfe Geld für den Bau des Ronald McDonald Hundertwasser Hauses am Essener Universitätsklinikum sammelt. Schirmherr des Projektes ist Henry Maske.

Entertainment pur bieten Maricel, Oceana, Anke Fiedler, Natascha Cecillia Hill, Dominique Aref und Ana Milva Gomes - die Divas des AIDA-Ensembles. Die Ladys werden Pop-, Soul- und Rock-Highlights der letzten 30 Jahre aufregend neu und sexy interpretieren. Von Patti La Belles „Lady Marmalade“ bis zu Whitney Houstons „I will always love you“ reicht das musikalische Spektrum des Abends. Mit viel Glamour, Extravaganz und einem Hauch Erotik werden die funky Divas die Luft im Colosseum zum Vibrieren bringen. Unterstützt wird das Sextett von Ensemblemitgliedern und Musikern des AIDA-Orchesters, ihren „Friends“. Bob Edwards, musikalischer Leiter der Gala, verspricht eine einzigartige musikalische Reise durch Raum und Zeit: „Wir bieten dem Publikum ein glitzerndes Päckchen voller Überraschungen. Wir nutzen das unterschiedliche Temperament und die Individualität unserer Divas, die den Abend zu einem einzigartigen Musikerlebnis für die ‚Gute Sache’ machen.“

Die McDonald's Kinderhilfe verwirklicht in Essen den letzten Entwurf Friedensreich Hundertwassers. Als ein Zuhause auf Zeit für Familienangehörige schwer kranker Kinder, die im benachbarten Universitätsklinikum in Behandlung sind, wird das Bauprojekt durch private Spenden finanziert. Es werden 2,5 Millionen Euro benötigt. Mit dem Bau soll Anfang Mai begonnen werden, die ersten Familien können bereits im Frühsommer 2005 einziehen. Der Erlös der Benefiz-Gala wird der McDonald´s Kinderhilfe gespendet.

Durch Zufall Musical-Star
Mit Aida Elton Johns ErfolgsstĂĽck, feiert Anke Fiedler jetzt in der Rolle der Amneris ihren groĂźen Durchbruch. weiter lesen
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